Als der Sommer eine Farbe verlor review ¼ 3

Als der Sommer eine Farbe verlor

review Als der Sommer eine Farbe verlor

Wir hielten uns im Geheimnis der Unendlichkeit auf Wir standen mittendrin Ein sorgloser Tag im Sommer ‘76 endet für Bénédicte und ihre Familie in einer Katastrophe Kurz darauf zieht sie mit ihrem Vater Emil und dem jüngeren Bruder in die westfälische. Jeder kennt sie diese perfekten Sommertage an denen einfach alles stimmt Das Glück scheint endlos Diese perfekten Sommertage an denen man sich wünscht sie würden niemals enden Diese perfekten Sommertage an denen man niemals glauben könnte dass sich bald alles ändern wirdAm Ende eines dieser perfekten Sommertage im Sommer 1976 findet Bénédicte ihre Mutter Aimée in deren Atelier Aimée hat versucht sich das Leben zu nehmenNun ist alles anders Der Vater zieht mit Bénédicte und ihrem jüngeren Bruder Marcel von Hamburg in die westfälische Provinz Die Mutter hält nur schriftlichen Kontakt und schreibt sie befände sich in einem Sanatorium Fragen nach Aimée werden ausweichend beantwortet Und Emil der Vater geht ganz in seinem Job als Leiter des Irrenhauses aufDie Geschwister haben nur sich selbst erkunden die alte Villa den verwunschenen Garten der Klinik und leben in ihrer eigenen Welt Bald kommt Gertrud die sich um Kinder und Haushalt kümmert Und nach den Ferien kommt Susi Engel Susi Engel die hochbegabt ist und einfach über alles Bescheid weiß Susi Engel die Bénédictes beste Freundin wirdUnd dann sind da ja auch noch Anna Susis Mutter Frau Fritzi Bénédictes Therapeutin und Philo Irrenhaus PatientMaria Regina Heinitz hat in ihrem Roman Als der Sommer eine Farbe verlor eine wundervolle Geschichte über eine zerrissene Familie und das Erwachsenwerden beschrieben Der Titel erklärt sich schon im Prolog von selbst denn Bénédicte ihre Mutter und ihre Großmutter sind Malerinnen Farben gehören zu ihrem Leben Und mit Aimées Suizidversuch ging etwas Wichtiges für die 13 jährige verloren Manches erscheint in diesem Roman unverständlich und unerklärlich doch muss man auch bedenken dass das ganze Geschehen in den 70ern spielt Der Umgang mit psychichen Krankheiten zum Beispiel war damals ein ganz anderer als heute Die Stimmung die die Autorin erzeugt ist fantastisch und magisch Der Zauber des Sommertages zu Beginn ist nahezu greifbar Bénédictes Angst und Zweifel was wirklich mit ihrer Mutter los ist sind das ganze Buch über spürbar Französische Ausdrücke und Textstellen mit Übersetzung im Anhang geben dem Text etwas ganz BesonderesViele Beschreibungen muten philosophisch und zauberhaft an Sehr schön fand ich wie Bics Großmutter ihr den Suizidversuch erklärtNiemand Liebes niemand hat sie verletzt Das Leben hat sie verletzt Die Traurigkeit Es ist eine Krankheit chaton eine Krankheit bei der die Traurigkeit wächst fast unmerklich für die Menschen außen herum Irgendwo nimmt es den Anfang Sie wächst und wächst und eines Tages ist sie so groß dass sie nicht mehr zu ertragen ist Und um sie nicht weiter ertragen zu müssen hat Aimée sich verletztZitat aus Als der Sommer eine Farbe verlor von Maria Regina HeinitzEin wundervolles Buch Ein fantastisches Cover Eine zauberhafte Stimmung erzeugt durch einen berührenden Schreibstil und authentische CharaktereNur das Ende hinterließ mich etwas unbefriedigt Doch es ist wie im wahren Leben Manches klärt sich auf anderes nicht Zudem wird die Geschichte aus Bics Sicht erzählt und es schiene unrealistisch wenn sich ihr plötzlich alles erschließen würde und sie Antworten auf sämtliche Fragen wüssteAls der Sommer eine Farbe verlor beherbergt die Geschichte eines traumatisierten Mädchens das lernt dass es sein Glück selbst in der Hand hält

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Provinz wo Emil die Leitung einer Klinik übernimmt Fragen nach ihrer Mutter Aimée einer bekannten Malerin begegnet er ausweichend Sie erhole sich in einem Sanatorium schreibt sie ihren Kindern – für ungewisse Zeit »Als der Sommer eine Farbe verlor« er. „Als der Sommer eine Farbe verlor“ ist ein eher ruhiges Buch in dem es um Liebe und Verantwortung aber auch Trauer und Verlust geht Die Geschichte liest sich gut und angenehm der Schreibstil ist flüssig manchmal vielleicht ein wenig blumig Die vielen Beschreibungen lassen mich manche Passagen jedoch als langatmig empfinden das ganze wird für mich noch dadurch verstärkt dass nur wenig passiert und in großen Teilen die Geschichte so vor sich her plätschertDabei war der Einstieg wirklich vielversprechend – Bénédicte findet ihrer Mutter nach dem vergeblichen Suizidversuch – doch der Vater hat sich entschlossen die Krankheit der Mutter nicht zum Thema für die Kinder zu machen so dass im Weiteren nur wenig über die Mutter gesprochen wird Es geht vor allem um die Schwierigkeiten der beiden Geschwister in der neuen Umgebung sie gewöhnen sich nur langsam ein und finden nur zögerlich neue Freunde Natürlich fragen die beiden immer mal wieder nach der Mutter und natürlich vermissen sie sie auch doch der Vater geht kaum auf die Fragen ein So habe ich leider die Beschreibungen der Kindheit mit den Erlebnissen und Geschehnissen zwar als nett zu lesen empfunden hätte mir aber einen anderen Schwerpunkt der ganzen Geschichte gewünschtDie Charaktere sind alle gut gezeichnet besonders gefallen haben mir aber zwei Nebencharaktere nämlich Susi und Philo Sie beide sind außergewöhnlich und wirklich ans Herz gewachsen Susi ist die beste Freundin Bénédictes und hat eine erfrischende Neugierde allem gegenüber – egal ob Mensch Tier oder auch Situationen – damit sieht sie die Welt oft aus anderer Sicht und hat auch mir damit die Augen geöffnet Philo ist auch ein Freund Bénédictes vor allem aber auch durch seinen Zwergfuchs zum Außenseiter der Gesellschaft gemacht worden Doch er selbst sieht sich nicht so sondern hat sich auf eine für mich bewundernde Weise mit seiner Situation arrangiert und genießt in seinem Rahmen das Leben TollMich hat das Buch aber auch zum Nachdenken angeregt und vor allem darin bestärkt Kindern gegenüber die Wahrheit zu erzählen und auch bei Krankheiten offen und ehrlich zu sein – egal ob die Erkrankung physischer oder psychischer Natur ist In diesem Roman jedoch blieben den beiden Geschwistern viele Fragen unbeantwortet und sie waren gezwungen sich eigene Wahrheiten zu überlegen Da konnte mich leider auch das Ende der Geschichte nicht überzeugen zumal es mir zu plötzlich und unerwartet erschienMein FazitEine ruhige Geschichte mit einem angenehmen Schreibstil und interessanten Charakteren – ich hätte mir jedoch gewünscht dass der Vater sich mehr mit den Kindern bezüglich des Suizidversuchs der Mutter auseinandersetzt So war es eher eine Geschichte über eine Kindheit und die Handlung mir zu ruhig und beschreibend Adolfo Kaminsky ruhiges Buch in dem es um Liebe und Verantwortung aber auch Trauer und Verlust geht Die Geschichte liest sich gut und angenehm der Schreibstil ist flüssig manchmal vielleicht ein wenig blumig Die vielen Beschreibungen lassen mich manche Passagen jedoch als langatmig empfinden das ganze wird für mich noch dadurch verstärkt dass nur wenig passiert und in großen Teilen die Geschichte so vor sich her plätschertDabei war der Einstieg wirklich vielversprechend – Bénédicte findet ihrer Mutter nach dem vergeblichen Suizidversuch – doch der Vater hat sich entschlossen die Krankheit der Mutter nicht zum Thema für die Kinder zu machen so dass im Weiteren nur wenig über die Mutter gesprochen wird Es geht vor allem um die Schwierigkeiten der beiden Geschwister in der neuen Umgebung sie gewöhnen sich nur langsam ein und finden nur zögerlich neue Freunde Natürlich fragen die beiden immer mal wieder nach der Mutter und natürlich vermissen sie sie auch doch der Vater geht kaum auf die Fragen ein So habe ich leider die Beschreibungen der Kindheit mit den Erlebnissen und Geschehnissen zwar als nett zu lesen empfunden hätte mir aber einen anderen Schwerpunkt der ganzen Geschichte gewünschtDie Charaktere sind alle gut gezeichnet besonders gefallen haben mir aber zwei Nebencharaktere nämlich Susi und Philo Sie beide sind außergewöhnlich und wirklich ans Herz gewachsen Susi ist die beste Freundin Bénédictes und hat eine erfrischende Neugierde allem gegenüber – egal ob Mensch Tier oder auch Situationen – damit sieht sie die Welt oft aus anderer Sicht und hat auch mir damit die Augen geöffnet Philo ist auch ein Freund Bénédictes vor allem aber auch durch seinen Zwergfuchs zum Außenseiter der Gesellschaft gemacht worden Doch er selbst sieht sich nicht so sondern hat sich auf eine für mich bewundernde Weise mit seiner Situation arrangiert und genießt in seinem Rahmen das Leben TollMich hat das Buch aber auch zum Nachdenken angeregt und vor allem darin bestärkt Kindern gegenüber die Wahrheit zu erzählen und auch bei Krankheiten offen und ehrlich zu sein – egal ob die Erkrankung physischer oder psychischer Natur ist In diesem Roman jedoch blieben den beiden Geschwistern viele Fragen unbeantwortet und sie waren gezwungen sich eigene Wahrheiten zu überlegen Da konnte mich leider auch das Ende der Geschichte nicht überzeugen zumal es mir zu plötzlich und unerwartet erschienMein FazitEine Aik Thi Sara / ایک تھی سارہ ruhige Geschichte mit einem angenehmen Schreibstil und interessanten Charakteren – ich hätte mir jedoch gewünscht dass der Vater sich mehr mit den Kindern bezüglich des Suizidversuchs der Mutter auseinandersetzt So war es eher eine Geschichte über eine Kindheit und die Handlung mir zu 23 Weihnachts-Tiergeschichten ruhig und beschreibend

Maria Regina Heinitz á 3 summary

Zählt von zwei jungen Menschen die lernen ihr eigenes Glück zu finden Eine wunderbar leuchtende Familiengeschichte über Liebe und Verantwortung Verlust und Annäherung und darüber was es heißt erwachsen zu werden ohne den Zauber der Kindheit zu verliere. Es fällt mir bei diesem Roman wieder sehr schwer ihn wirklich zu bewerten da er einfach so anders ist dass ich in vielen Punkten gar nicht so richtig sagen kann wie das Buch auf mich gewirkt hat da es einfach doch so besonders istWas vor allen Dingen wohl heraussticht sind die Charaktere die alle irgendwie auf ihre Art und Weise besonders sind Einen Charakter den man wirklich als normal beschreiben könnte gibt es in diesem Buch einfach nicht Sowohl Bénédicte als auch ihr Bruder Marcel ihr Vater ihre Mutter Gertrud ihre Großmutter Philo Susi Rita Volker das Ei und auch Frau Fritzi sind alle alles andere als normal Manche stechen dabei noch ein wenig mehr heraus als andere wobei ich vor allen Dingen die Beschreibungen vom Ei immer sehr treffend wie auch seltsam fand und auch Frau Fritzi war ein sehr interessanter CharakterMan muss sich auf dieses Buch vom Erwachsen werden gekoppelt mit dem überwinden eines schrecklichen und traumatischen Ereignisses eindeutig erst einmal einlassen denn ich empfand Bénédicte schon als einen sehr besonderen Charakter Sowohl durch ihre leicht künstlerisch angehauchte Art als auch einfach ihre Art die Welt um sich herum wahrzunehmen wie sie andere Leute sieht und vor allen Dingen auch wie sie mit Veränderungen umgeht Und ich hatte auch einfach den Eindruck dass man Bénédicte sehr nah kommen kann wenn man das Buch wirklich an sich heran lässt was mir manchmal ein wenig schwer fiel da es einfach so vieles an ihr und an allen anderen Charakteren so anders ist Und was ich einfach interessant fand dass das Buch nicht in der Gegenwart spielt fällt bis auf manche kleineren Themen wie die RAF die häufiger angesprochen wird gar nicht wirklich auf da die Charaktere auch einfach so zusammenpassen dass man nicht den Eindruck bekommt dass da etwas anderes noch anders ist als sie es so schon sindAllgemein ein sehr ungewöhnliches Buch bei dem ich auch ehrlich mit dem Ende so wie es dann kam nicht gerechnet hätte Manches neigt man zwar irgendwann irgendwie zu ahnen aber es wird es wirklich mit dem Aussprechen auf Papier für einen in der Geschichte wahr und vorher schwebt es wenn einfach nur bei einem im Hinterkopf rum dass man einen Verdacht in eine bestimmte Richtung hat den man aber vorher nie richtig fassen konnteFür mich ein besonderes Buch da ich mir immer noch nicht wirklich sicher bin ob ich es nun mochte oder einfach nur auf seine besondere Weise interessant fand denn eigentlich ist es in keinem Punkt wirklich spannend und trotzdem fesselte es mich Aik Thi Sara / ایک تھی سارہ richtig sagen kann wie das Buch auf mich gewirkt hat da es einfach doch so besonders istWas vor allen Dingen wohl heraussticht sind die Charaktere die alle irgendwie auf ihre Art und Weise besonders sind Einen Charakter den man wirklich als normal beschreiben könnte gibt es in diesem Buch einfach nicht Sowohl Bénédicte als auch ihr Bruder Marcel ihr Vater ihre Mutter Gertrud ihre Großmutter Philo Susi Rita Volker das Ei und auch Frau Fritzi sind alle alles andere als normal Manche stechen dabei noch ein wenig mehr heraus als andere wobei ich vor allen Dingen die Beschreibungen vom Ei immer sehr treffend wie auch seltsam fand und auch Frau Fritzi war ein sehr interessanter CharakterMan muss sich auf dieses Buch vom Erwachsen werden gekoppelt mit dem überwinden eines schrecklichen und traumatischen Ereignisses eindeutig erst einmal einlassen denn ich empfand Bénédicte schon als einen sehr besonderen Charakter Sowohl durch ihre leicht künstlerisch angehauchte Art als auch einfach ihre Art die Welt um sich herum wahrzunehmen wie sie andere Leute sieht und vor allen Dingen auch wie sie mit Veränderungen umgeht Und ich hatte auch einfach den Eindruck dass man Bénédicte sehr nah kommen kann wenn man das Buch wirklich an sich heran lässt was mir manchmal ein wenig schwer fiel da es einfach so vieles an ihr und an allen anderen Charakteren so anders ist Und was ich einfach interessant fand dass das Buch nicht in der Gegenwart spielt fällt bis auf manche kleineren Themen wie die RAF die häufiger angesprochen wird gar nicht wirklich auf da die Charaktere auch einfach so zusammenpassen dass man nicht den Eindruck bekommt dass da etwas anderes noch anders ist als sie es so schon sindAllgemein ein sehr ungewöhnliches Buch bei dem ich auch ehrlich mit dem Ende so wie es dann kam nicht gerechnet hätte Manches neigt man zwar irgendwann irgendwie zu ahnen aber es wird es wirklich mit dem Aussprechen auf Papier für einen in der Geschichte wahr und vorher schwebt es wenn einfach nur bei einem im Hinterkopf 23 Weihnachts-Tiergeschichten rum dass man einen Verdacht in eine bestimmte Richtung hat den man aber vorher nie Messy Jessy richtig fassen konnteFür mich ein besonderes Buch da ich mir immer noch nicht wirklich sicher bin ob ich es nun mochte oder einfach nur auf seine besondere Weise interessant fand denn eigentlich ist es in keinem Punkt wirklich spannend und trotzdem fesselte es mich